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Hier finden Sie Publikationen der rechtlichen Aktivitäten im Rahmen des Clean Air Projektes. Darüber hinaus stellen wir Links und Veröffentlichungen anderer Institutionen rund um das Thema bereit. Unsere Pressemitteilungen sind im Bereich Presse.

Handbuch Saubere Luft

Saubere Luft ist ein Grundbedürfnis des Menschen und notwendig für unsere Gesundheit. Das EU-Recht hat diesen Nutzen erkannt und durch Richtlinien und Gerichtsbeschlüsse einen Rechtsschutz geschaffen. Dieses Handbuch gibt einen Überblick über das EU-Luftreinhalterecht und  wurde entwickelt um Bürgern und Umweltorganisationen dabei zu helfen ihr Recht auf saubere Luft zu erstreiten. Auch Fachkundige finden in diesem Leitfaden wichtige Literaturhinweise zu spezifischen Verfahren und Rechtsvorschriften.

Musterbrief zur Senkung der Luftschadstoffe

Bürgerinnen und Bürger oder auch Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen haben die Möglichkeit von den zuständigen Behörden die Umsetzung effektiver Maßnahmen in belasteten Gebieten zu fordern. Wir haben einen hilfreichen Musterbrief zusammengestellt, der Ihnen als Grundlage für ein eigenes schreiben dienen kann.

Hintergrundpapier “Klagen für saubere Luft”

Die DUH hat in der Vergangenheit wiederholt die Umsetzung von Luftreinhaltemaßnahmen juristisch erstritten. Dennoch stellt die Belastung der Luft durch NO2 und Feinstaub in Städten einer der zentralen Herausforderungen dar. In Zusammenarbeit mit der britischen NGO ClientEarth legte die DUH im November 2015 Klage wegen Überschreitung der Luftqualitätswerte ein. Betroffen sind die Städte Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Köln und Stuttgart. Zusätzlich leitete die DUH Vollstreckungsmaßnahmen in München, Darmstadt, Reutlingen und Wiesbaden ein. Informationen zum rechtlichen Hintergrund, der Belastungssituation in den Städten und den möglichen Maßnahmen können Sie unserem Hintergrundpapier entnehmen.

Umfrage "What are the barriers to enforcing the right to clean air in the EU?"

Die EU- Luftreinhalterichtlinie legt rechtlich verbindliche Grenzwerte für Luftschadstoffe fest. Diese Richtlinie wird jedoch in vielen Mitgliedsstaaten nicht eingehalten: Grenzwerte werden häufig überschritten, Luftreinhaltepläne werden zu spät verfasst, sind unzureichend, werden nicht ordnungsgemäß umgesetzt oder sind erst gar nicht existent. Trotz des robusten Rechtsrahmen und des Urteils des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2008, wurden in den Mitgliedsstaaten bislang nur wenige Fälle im Zusammenhang mit Luftqualität vor Gericht gebracht. Der Zweck dieser Studie ist es, ein besseres Verständnis über die Hürden zu erhalten, die NGOs davor abschrecken sich mit rechtlichen Mitteln für saubere Luft einzusetzen. Es werden Gebiete ermittelt, in denen ein Rechtsstreit großen Erfolg verspricht. Wir bitten Vertreter europäischer NGOs den Fragebogen auszufüllen und an uns zu senden. Die Ergebnisse werden wir der Kommission mitteilen.

Broschüre "Ist die Luft rein?"

Informationen über Luftschadstoffe und Grenzwerte finden Sie in unserer Broschüre.

Broschüre „Rein oder Fein?“

Informationen zu ultrafeinen Partikeln und ihre Auswirkung auf Gesundheit und Klima.

Aktiven-Flyer "Und sie wirkt doch!"

In diesem Flyer finden Sie Daten und Fakten zu Feinstaub, Dieselruß, Stickstoffdioxid und der Wirkung von Umweltzonen.

Hintergrundpapier ‚Ruß in Deutschland: Hintergrundinformationen für Entscheidungsträger‘

Als Ergebnis des Fachdialoges „Wie stark wärmt Ruß wirklich und welche politischen und administrativen Rahmen bestehen?“ vom 14. Januar 2014 fasst dieses Hintergrundpapier aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ruß und die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zusammen.

Broschüre „Clean Air- Made in Germany“

Diese Veröffentlichung, entwickelt von den Partnern der German Partnership for Sustainability Mobility (GPSM) informiert über Interessensgruppen, juristische Aktivitäten und Maßnahmen welche einen Beitrag leisten für die Verbesserung der Luftqualität in Deutschland.

Layman's Report

Für eine bessere Umsetzung europäischer Luftreinhaltegesetzgebung und die Einhaltung von Grenzwerten in allen Mitgliedstaaten haben sich im Jahr 2012 neun europäische Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen zum Projekt "Clean Air" zusammengeschlossen. Verwaltungen, Politiker, Industrievertreter, die Öffentlichkeit, Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftler wurden zusammengebracht und durch Wissensaustausch, Transfer von Best-Practice Beispielen und gemeinsamer Strategieentwicklung befähigt effektive Luftreinhaltemaßnahmen umzusetzen. Die Projektpartner haben hierzu verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Ziel ist es das Bewusstsein für schlechte Luftqualität bei Entscheidungsträgern zu wecken und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Projektaktivitäten und Ergebnisse sind im Layman's Report zusammengefasst.